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03.09.1718
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Stadtgründung von Ludwigsburg
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1725
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Schloß- und Stadtbaumeister Frisoni erhält von Herzog Eberhard Ludwig den Auftrag, eine Schießanlage mit Schießhaus und Zeigerhäuschen zu erstellen, damit sich Angehörige des Hofes und Bürger im Freischießen üben können.
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1727
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Fertigstellung der Schießanlage, deren Kosten von der rentamtlichen Baukasse getragen wurden. In dieser Anlage (etwa dort, wo heute Marienwahl/Talstraße/Abelstraße auf dem Stadtplan zu finden sind) wurde der Schießbetrieb ca 80 Jahre durchgeführt.
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12.01.1809
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König Friedrich erläßt ein Dekret, wonach “die Schützengesellschaften, welche an mehreren Orten im Land bestehen, nicht mehr als öffentliche Anstalten angesehen werden. Die Beiträge, welche bisher von den Gemeinden oder öffentlichen Kassen für dieselben geleistet worden sind, sollen künftig aufhören.” Wesentlich härter traf die Schützen die im gleichen Jahr folgende königliche Verordnung: Friedrich - König von Napoleons Gnaden - verbot das Scheibenschießen und Freischießen sowie das JAgen ganz, wobei die Waffen der Schützen und Jäger - unter Anordnung hoher Strafen bei Zuwiderhandlung - eingezogen wurden.
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1816
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Ende der vorstehenden Regentschaft
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23.01.1817
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König wilhelm I gestattet wieder den Gebrauch von Feuerwaffen in Schützengesellschaften.
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18.09.1826
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Die Schützengesellschaft führt aus Anlaß des 100-jährigen Jubiläums der Stadtkirche ein erstes großes Freischießen durch. Der 1. Preis - ein Silberpokal - wurde von dem Gemeinderat und den bürgerlichen Collegien gestiftet. Den 2. Preis - ein innen vergoldeter, außen gravierter Silberpokal - stiftete die Schützengesellschaft. Er wurde dem 2. Sieger, dem hiesigen Arsenalkommissär Wunder. überreicht. Dieser Silberpokal gelangte 100 Jahre später wieder in den Besitz der Schützengilde.
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13.10.1827
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Oberschützenmeister Hauptmann v. Ammann stellt fest, daß die über 100 Jahre alte Schießanlage dem Zerfall nahe ist und deshalb die umfangreichen Sicherheitsbestimmungen, die zur Vermeidung harter Strafen einzuhalten sind, nicht mehr gewährleistet werden können. In der Folgezeit wich deshalb die Schützengesellschaft aud die Schießanlage der Garnison aus.
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26.07.1841
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Stadtrat und Bürgerausschuß von Ludwigsburg beschließen auf Veranlassung des Kgl. Oberamts, im Etat der Stadtpflege für den Haushalt 1841/42 Mittel für der Grunderwerb zur Erbauung der Schießhäuser bereitzustellen.
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31.08.1843
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Das an diesem Tag “berathene” Projekt wurde vom “Comité für die Errichtung eines Schießhauses” (=Finanzrat Krauß “& Consorten”) erst am 13. März zur Genehmigung vorgelegt.
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23./24.06.1845
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Erstes Hauptschießen zur Einweihung des neuen Schießhauses.
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07.05.1879
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Abbruch der Schießanlagen samt Stadtmauer an dieser Stelle, da sich die Stadt inzwischen so ausgedehnt hatte, daß Schießhaus und Schießbahn bereits ins Baugebiet fallen. Auch die Gefahr für Leib und Leben bei offenem Scheibenschießen vorhanden. Bereits 1878 hatten sich unsere Schützen - Böses ahnend - nebenher in einer Zimmerstutzengesellschaft zusammengefunden, um ihr Hobby nachzugehen. Dieser Interimzustand der Zimmerstutzengesellschaft währte immerhin 43 Jahre.
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08.04.1921
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Von den ehemaligen Mitgliedern der früheren Schützengesellschaft (82 Herren) erschienen auf Einladung im Central-Restaurant Leiß immerhin 35. Es wurde die Wiedergründung unter Änderung des Namens “Schützengesellschaft” in “Schützengilde” beschlossen. Zunächst wurden Militärschießstände im Osterholz angemietet. Schon bald aber sollte etwas Eigenes geschaffen werden.
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26.01.1922
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Beschluß über den Bau einer 175-m-Schießbahn mit Zeigeranlage.
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14.04.1923
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1. Spatenstich
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15./16.09.1923
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Einweihungsschießen auf der neuen Anlage!
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10.05.1925
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Fahnenweihe. Unsere Vereinsfahne wurde von unseren Schützenschwestern, die mit den Familien regen Anteil am Vereinsgeschehen nahmen, gestiftet. Gleichzeitig fand ein Gesellschaftsschießen statt, bei dem der Männerturnverein Ludwigsburg die PAtenschaft für unseren Verein übernahm.
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1921-1945
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In dieser Zeit wurde die Anlage durch den Einbau von Jagdständen erweitert. Besonders hervorzuheben sind in diesen 24 Jahren die alljährlich durchgeführten Hauptschießen, die Königsschießen, Einzel- und Mennschaftsmeisterschaften auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Hauptattraktion war jedes Jahr ein Sommernachtsfest mit Brillantfeuerwerk im Osterholz, an dem die ganze Bevölkerung teilnam und das die Vereinskasse erheblich stärkte, zumal alles in eigener Regie durchgeführt wurde. Für diesen Zeitabschnitt unserer Vereinsgeschichte zeichneten sie Oberschützenmeister Sedlmeyer, Freiherr von Stetten, Mattick und Friedrich Regele (Vater des späteren Oberschützenmeisters Erwin Regele) verantwortlich.
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18.-20.08.1939
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Wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden auf unserer Anlage noch die Schießwettbewerbe des 2. Gau - Turn und Sportfestes durchgeführt.
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08.05.1945
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Mit Kriegsende wurde durch Art. 52 des Alliierten Kontrollrats die Auflösung des Vereins verfügt, und alle Sportwaffen waren abzuliefern. Ein schnelles Ende zeichnete sich auch für die gesamte Schießanlage im Osterholz ab. Bewohner verschiedener Nationalitäten aus der benachbarten Fromannkaserne rissen die großdimensionierten Holzblenden ab und verheizten sie. Unser Schützenhaus diente für die kurze Zeit der Wohlfahrt für die Durchführung von Kinderfreizeiten, bis die Besatzungsmacht Eigenbedarf feltend machte und die Anlage Osterholz gänzlich räumen ließ. Dabei wurde auch der Stolz unserer Schützen - ihr Schützenhaus - abgerissen.
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29.03.1952
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Konstituierte Sitzung zur Wiedergründung der Schützengilde Ludwigsburg nach der Aufhebung des besatzugrechtlichen Verbots. In der Folgezeit wure zunächst in Freiners Gaststätte in der Körnerstraße (neben der LKZ) Zimmerschießen durchgeführt, das später in den Saal des Waldhauses Osterholz verlegt wurde. Vereinzelt fanden auch Kleinkaliberschießen im alten MG-Stand am Waldrand des Osterholzes statt. Einige Jahre später trafen sich die Schützen im großen Nebenzimmer des Ratskellers zum Luftgewehrschießen, bis - wieder einmal ein Neubeginn - die jetzige Schießanlage auf dem Kugelberg errichtet wurde. Zu Luftgewehr- und KK-Stand kamen noch der Neubau des Pistolenstands (1972) mit 10 Bahnen sowie eine attraktive Pfeil und Bogenanlage hinzu.
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Vereinsvorsitzende (Oberschützenmeister) seit der Wiedergründung:
29.03.1952 - 25.11.1983: Erwin Regele 25.11.1983 - 14.06.1991: Hans-Martin Köngeter 14.06.1991 - 28.10.2005: Alfred Storz seit 28.10.2005: Walter Krauss
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