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 | Einweihung 2004 |
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Die Wiedergründung der Schützengilde Ludwigsburg 1845 e.V. nach dem zweiten Weltkrieg fand am 29. März 1952 in „Greiners Gaststätte“ in der Körnerstraße statt. Eine weitere Station war dann der „Ratskeller“, in dessen Nebenräumen die Schützen für eine längere Zeit eine Bleibe fanden.
Nachdem das Kleinkaliberschießen von den Besatzungsmächten wieder erlaubt wurde, konnte auf dem Pachtgelände, dem Steinbruch „Auf dem Kugelberg“ mit der Errichtung einer Kleinkaliber-Schießanlage 1959 begonnen werden. Im Jahre 1966 wurde eine alte Reichsarbeitsdienstbaracke vom Sportplatz an der Friedenstraße als Vereinsheim auf die Anlage Kugelberg umgesetzt. Zur gleichen Zeit hat man einen kleinen Anbau an die Kleinkaliberanlage angefügt, in dem 7 Luftgewehrstände untergebracht wurden. Auf dem aufgeschütteten Schuttplatzgelände entstand eine 90 Meter Bogenschießanlage und im Juni 1972 konnte die in reiner Eigenleistung erstellte Pistolenanlage mit 10 Bahnen eingeweiht werden. Mit diesen vier Anlagen war der sportliche Bedarf für die Schützen vorerst abgedeckt.
Die alte Reichsarbeitsdienstbaracke hatte durch einen liebevollen Anbau ihren eigenen Charme und war den Mitgliedern auch ans Herz gewachsen. Jedoch die räumliche Enge und die nicht mehr tragbaren hygienischen Zustände verlangten über die Jahre einen dringenden Neubau.
Nach langen planerischen Überlegungen und Sondierungen mit den zuständigen Behörden und Ämtern kamen wir im Vorstand 2000 zu dem Entschluß, einen Neubau in Angriff zu nehmen. Mit unseren Mitgliedern, Architekt Wolfram Flatzek und Statiker Martin Schanz, vom Ingenieurbüro Schanz und Hesse, wurden konkrete Pläne erstellt. Diese haben wir am 7. März 2001 in einer außerordentlichen Versammlung den Mitgliedern vorgestellt. Nachdem auch die Möglichkeit der Finanzierung durch Eigenkapital und den Zuschüssen im Rahmen der Förderrichtlinien von der Stadt Ludwigsburg und dem Württembergischen Landessportbund (WLSB) eingeholt und der Versammlung dargelegt wurde, beschloß die Versammlung einstimmig die Durchführung des Bauvorhabens.
Im März 2002 wurde mit den Abbrucharbeiten begonnen. Unter der Leitung von Architekt Flatzek wurde der Rohbau - zum Teil mit Fertigbauteilen - erstellt.
Unser Schatzmeister Heiko Tafelmaier, von Beruf Diplom-Bauingenieur, hat zusammen mit seinem Vater Horst Tafelmaier, Inhaber des gleichnamigen, alt eingesessenen Holz- und Gerüstbaubetriebes, Teile des Obergeschosses und den gesamten Dachstuhl erstellt. Den Innenausbau und die Außenanlagen haben engagierte Mitglieder in mehr als 6000 freiwilligen Arbeitsstunden unter der Führung von Schützenmeister Walter Krauß geschaffen.
Wir danken allen am Bau Beteiligten für Ihre engagierte Unterstützung, sei es in Form von Arbeitsstunden und / oder von finanzieller Unterstützung in Form von Spenden. Ohne dies wäre es nicht möglich gewesen, dieses Bauwerk zu erstellen.
Alfred Storz Oberschützenmeister
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Stadtpokal 2006 750 Jahre Hoheneck
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